Meditation
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Ein Besuch im Tempel der Selbstheilung: „Den Inneren Schmerz annehmen"
Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und nehmen Sie einen Moment, um sich zu sammeln. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem, ohne ihn zu verändern. Achten Sie auf die Empfindungen in Ihrem Körper und ob sie Ihnen angenehm oder unangenehm sind. Beachten Sie auch Ihren Grad der Wachheit – sind Sie müde oder vollkommen wach? Beobachten Sie den Zustand Ihres Geistes – ist er aufgewühlt oder ruhig? Nehmen Sie einfach wahr, was gegenwärtig ist, ohne zu urteilen. Als Nächstes richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Herz. Ist es angespannt, offen oder irgendwo dazwischen? Ist es erschöpft oder gelassen? Halten Sie fest, was Sie entdecken.
Stellen Sie sich nun vor, dass Sie an einen Tempel oder einen heiligen Ort der Selbstheilung versetzt werden. Die Luft ist erfüllt von Klarheit und einem Gefühl von heilender Liebe. Nehmen Sie sich Zeit, um ein Bild dieses Ortes zu entwerfen, das Ihnen Trost spendet. Sie sitzen in einem Zustand der achtsamen Meditation in diesem friedlichen Tempel. In diesem heiligen Raum, umgeben von Weisheit und Klarheit, denken Sie über Ihre Reise als Ganzes nach. Betrachten Sie die Wunden, die Heilung benötigen. Atmen Sie sanft und nehmen Sie alles, was auftaucht, freundlich an.
Eine weise, mitfühlende Figur tritt aus dem Tempel und kommt auf Sie zu. Malen Sie sich diese Figur aus, indem Sie ein Bild oder eine Vorstellung davon entwickeln, was sie repräsentiert. Sie nickt in Anerkennung, kommt näher und legt sanft eine Hand auf die Stelle Ihres Körpers, wo Ihr tiefster Schmerz liegt. Lernen Sie von dieser weisen Figur die Kunst der heilenden Berührung.
Falls es Ihnen schwerfällt, diese Berührung zu spüren, stellen Sie sich vor, dass Sie Ihre eigene Hand an die Quelle Ihres Kummers legen, als ob Sie selbst diese weise Figur wären. Denken Sie daran, dass Sie, egal wie oft Sie Ihren Schmerz vergraben, gegen ihn ankämpfen oder ihn ablehnen mögen, die Fähigkeit haben, sich ihm zu öffnen. Lassen Sie Ihre eigene Achtsamkeit zu einer heilenden Berührung werden, genauso wie die Berührung der weisen Figur. Berühren Sie sanft und zärtlich die Quelle Ihres Schmerzes und beobachten Sie ihre Eigenschaften. Ist es warm oder kalt? Ist es hart und angespannt oder weich? Zeigt es Bewegung oder Ruhe? Begegnen Sie Ihrem Schmerz mit liebevoller Zärtlichkeit. Spüren Sie die Temperatur und Textur dieses Kummers. Lassen Sie alle Ihre Emotionen an die Oberfläche steigen. Beobachten Sie sie mit einem liebenden und empfangenden Herzen. Öffnen Sie sich für den Schmerz und suchen Sie nach seinem tiefsten Kern, der lange in Ihnen verborgen war. Erkennen Sie, wie Sie sich von ihm distanziert, ihn unterdrückt, abgelehnt und vermieden haben. Anerkennen Sie Ihre Ängste und Abwehrmechanismen. Sitzen Sie in Ruhe und öffnen Sie schließlich Ihr Herz für diesen Schmerz.
Verweilen Sie so lange, wie Sie möchten, in diesem heilenden Tempel und finden Sie Trost in seinen Mauern. Wenn Sie bereit sind, ihn zu verlassen, verneigen Sie sich in Dankbarkeit. Wenn Sie den Tempel verlassen, denken Sie daran, dass er in Ihnen verankert ist, und Sie können jederzeit dorthin zurückkehren.
A Journey to the Temple of Self-Healing: "Embracing Inner Pain"
Take a comfortable seat, close your eyes, and spend a moment centering yourself. Focus on your breath without attempting to alter it. Pay attention to the sensations in your body, whether they bring comfort or discomfort. Be aware of your level of wakefulness – are you feeling tired or fully alert? Observe the state of your mind – is it agitated or calm? Simply acknowledge what is present without judgment. Next, direct your attention to your heart. Is it tense, open, or somewhere in between? Is it fatigued or serene? Take note of what you discover.
Now, envision that you are transported to a temple or a sacred place of self-healing. The air is filled with clarity and a sense of healing love. Take your time to create a mental image of this place that provides comfort. You are seated in a state of mindful meditation within this peaceful temple. In this sacred space, surrounded by wisdom and clarity, reflect on your journey as a whole. Consider the wounds that require healing. Breathe gently and kindly acknowledge whatever surfaces.
A wise, compassionate figure emerges from the temple and approaches you. Form an image or idea of this figure, considering what it represents. It nods in acknowledgment, moves closer, and gently places a hand on the area of your body where your deepest pain resides. Learn the art of healing touch from this wise figure.
If you find it challenging to feel this touch, imagine that you are placing your own hand on the source of your sorrow, as if you were the wise figure yourself. Remember that, regardless of how many times you may have buried your pain, fought against it, or rejected it, you have the ability to open yourself to it. Let your own mindfulness become a healing touch, much like that of the wise figure. Gently and tenderly touch the source of your pain, noticing its characteristics. Is it warm or cold? Is it hard and tense or soft? Does it exhibit movement or stillness? Approach your pain with loving tenderness. Feel the temperature and texture of this sorrow. Allow all your emotions to rise to the surface. Observe them with a loving and receptive heart. Open yourself to the pain and seek its deepest core, which has been concealed within you for so long. Recognize how you've distanced yourself from it, suppressed it, rejected it, and avoided feeling it. Acknowledge your fears and defense mechanisms. Sit calmly and, finally, open your heart to this pain.
Stay in this healing temple for as long as you need, finding solace within its walls. When you're ready to leave, bow in gratitude. As you depart the temple, remember that it resides within you, and you can return to it whenever you choose.